Verbesserungen
dringend notwendig – und möglich
Zur
Brustkrebstherapie in die USA?
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In frühen Brustkrebsstadien ist die Operation nach wie
vor die erste Therapiemethode. Allerdings ermöglichen bessere
Techniken und eine präoperative Chemotherapie heute bei 70 von
100 Frauen eine Brusterhaltung. Die Brust zu entfernen sollte
die – gut begründete – Ausnahme sein.
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Die Achsel-Lymphknoten müssen heute nicht mehr automatisch
entfernt werden. Die pathologische Untersuchung des Wächter-Lymphknotens
(Sentinel) zeigt, ob die Tumorzellen bis in die Lymphknoten vorgedrungen
sind. Sind im „Wächter“ keine Krebszellen, bleiben die Lymphknoten
erhalten.
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Die adjuvante (vorsorgliche) Chemotherapie erhöht die Überlebensraten
deutlich. Mit dieser, den ganzen Körper betreffenden, Behandlung
ist es möglich, nach einer Operation auch kleinste im Körper verbliebene
Tumorzellen abzutöten.
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Die klassische 3er-Kombination Cyclophosphamid, Methotrexat
und 5-Fluorouracil, auch CMF-Schema genannt, hilft nach heutigem
Wissen vielen Patientinnen nicht mehr. Neuere Kombinationen aus
Anthrazyklinen, Cyclophosphamid und dem Eibenwirkstoff Paclitaxel
(Taxol®)
sind ihr überlegen.
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Mehr noch: Im Vergleich zu den Anthrazyklin-haltigen Kombinationen
überleben durch die Behandlung mit Paclitaxel
deutlich mehr Patientinnen. Eine
Publikation im namhaften Journal of Clinical Oncology (Henderson
et al., März 2003) belegt diese Entwicklung: Eine fast sieben
Jahre dauernde Studie mit 3.170 Brustkrebs-Patientinnen mit befallenen
Lymphknoten zeigt, dass jene Frauen, die im Anschluss an die herkömmliche
Kombination aus vier Zyklen Doxorubicin und Cyclophosphamid zusätzlich
vier Zyklen Taxol® erhielten,
einen absoluten Überlebensvorteil von sechs Prozent haben. Das
Risiko, an der Erkrankung zu sterben, vermindert sich um 18 Prozent.
Nebenwirkungen waren gut behandelbar, schwere Komplikationen traten
nicht auf.
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