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Innovative
Heuschnupfentherapie
Mit Gräser-Impf-Tablette jetzt gegen Gräserallergie vorgehen
Lübeck,
26. September 2007 – Seit 2006 steht in Deutschland das
weltweit erste Präparat für die spezifische Immuntherapie in
Form einer schnell löslichen Tablette zur Verfügung. Die innovative
und gut verträgliche Gräser-Impf-Tablette ermöglicht es, die
Ursache einer Allergie auf Gräser- und Roggenpollen einfach
und wirkungsvoll zu behandeln. Jetzt ist der beste Zeitpunkt
für den Behandlungsbeginn.
Jeder
Vierte in den westlichen Industrieländern leidet inzwischen
an Heuschnupfen oder allergischem Asthma. Häufigste Auslöser
sind die Pollen von Süßgräsern. Sie beginnen meistens Anfang
Mai zu blühen und verbreiten ihre Pollen bis in den August.
Bei Menschen mit einer Allergie auf Gräser- oder Roggenpollen
kommt es in dieser Zeit zu Schnupfen, Niesen, Augenjucken, Abgeschlagenheit
oder gar Atemnot. Die Ursache ist eine Überempfindlichkeit des
Immunsystems auf Bestandteile der Pollen.
Die
neue Gräser-Impf-Tablette ermöglicht eine wirksame und sichere
Therapie der Allergieursache. „Die Tablette enthält das
molekular standardisierte Hauptallergen aus Wiesenlieschgras.
Dieses Allergen ist der wichtigste Allergieauslöser in den Pollen
verschiedener Gräser und Getreidesorten“, erläuterte PD
Dr. Eike Wüstenberg, Leiter der Medizinisch-Wissenschaftlichen
Abteilung bei ALK-SCHERAX, am 26. September 2007 auf dem 2.
Gemeinsamen Deutschen Allergie-Kongress in Lübeck. Die regelmäßige
Anwendung der Gräser-Impf-Tablette gewöhnt das Immunsystem an
die Allergieauslöser. Als Folge reagiert es weniger empfindlich
auf die Pollen. Im besten Fall bleiben die Beschwerden sogar
ganz aus.
Therapie
in der pollenfreien Zeit beginnen
Die
Gräser-Impf-Tablette lässt sich einfach zu Hause anwenden. Die
sorgfältige Diagnose und die erste Anwendung der Tablette sollten
bei einem allergologisch ausgebildeten Facharzt erfolgen. Die
Gräser-Impf-Tablette wird unter die Zunge gelegt, wo sie sich
sekundenschnell auflöst. Die Wirkstoffe wirken über die Mundschleimhaut
auf das Immunsystem. Die Behandlung wird täglich über drei Jahre
durchgeführt. Die Kosten werden von den Krankenkassen erstattet.
„Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für den Therapiebeginn.
Dann kann in der nächsten Pollensaison mit deutlich weniger
Beschwerden gerechnet werden“, sagte Wüstenberg auf dem
Lübecker Allergie-Kongress.
Bald
kommt die „Milben-Impf-Tablette“
Wüstenberg
gab in Lübeck auch einen Vorgeschmack auf ein zukünftiges Highlight
in der Allergietherapie: „In wenigen Jahren werden wir
auch eine Tablette gegen die Allergie auf Hausstaubmilben haben.“
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